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Am
15. Februar 1941 erfolgte die Unterstellung unter die
5. leichte Division. Bei der Verladung der Panzer nach
Afrika fing das Schiff "Leverkusen" Feuer,
was den Verlust von 10 Panzern Typ III und 3 Panzern
Typ IV zur Folge hatte. Bis zum 10. März 1941 landete
der Rest des Regiments, bestehend aus 25 Panzer Typ
I, 45 Panzer Typ II, 61 Panzer Typ III, 17 Panzer Typ
IV und 7 Panzerbefehlswagen in Tripolis, von wo es am
12. März zur Front aufbrach. Zum ersten Gefecht
mit den Engländern kam es am 31. März 1941
bei der Umgehung von Marsa el Brega. Bei einem Gefecht
mit 19 Mark IVA Cruiser-Panzern konnten fünf gegnerische
Panzer zerstört und einer beschädigt erbeutet
werden. Gleichzeitig gingen zwei Panzer Typ III und
ein Panzer Typ IV verloren. Nach der Durchquerung des
Gebirges griffen die 25 noch einsatzfähigen Panzer
am 11. April 1941 den südwestlichen Rand von Tobruk
an. Alle anderen Panzer waren mit Motorschäden
liegen geblieben, da man zu diesem Zeitpunkt noch keine
angepassten Sandfilter hatte. Trotz aller Versuche gelang
es bis zum 1. Mai nicht, die Festung Tobruk zu erobern.
Beim britischen Gegenangriff, dem Unternehmen "Brevity",
stand das Regiment noch bei Tobruk und wurde erst beim
zweiten Angriff der Briten am 15. Juni, dem Unternehmen
"Battleaxe" herangezogen. An diesem Tag verfügte
das Regiment über 96 einsatzbereite Panzer (ohne
Panzer Typ I und Panzerbefehlswagen). Das Regiment bekämpfte
am 16. Juni die 2nd und 6th der 7th Armoured Brigade
und vernichtete zusammen mit dem Panzerregiment 8 und
der I./Flakregiment 33 insgesamt 65 Mk II und 29 Cruiser
Tanks. Die eigenen Ausfälle betrugen zwei Panzer
Typ II und zwei Panzer Typ III. Ersatzpanzer für
die beim Brand der "Leverkusen" verlorenen
Fahrzeuge und der Ersatz für Gefechtsverluste kamen
erst zwischen August bis Oktober nach Lybien, die Fahrzeuge
mußten dann aber noch den weiten Weg zur Front
bewältigen. Insgesamt erhielt das Regiment zu diesem
Zeitraum 4 Panzer Typ II, 25 Panzer Typ III und 5 Panzer
Typ IV zugewiesen. Die ersten Fahrzeuge erreichten das
Regiment am 5. Januar 1942. Am 15. September 1941 erfolgte
die Aufstockung auf acht Kompanien, die 3. und 7. wurden
neu errichtet.
Beim britischen Unternehmen "Crusader" hatte
das Regiment einen Bestand aus 35 Panzern Typ II, 68
Panzer Typ III, 17 Panzer Typ IV und 4 großen
Panzerbefehlswagen. Einen Tag nach Beginn der Offensive,
am Abend des 19. November 1941 waren es noch 24 Panzer
Typ II, 45 Panzer Typ III und 14 Panzer Typ IV. Nach
Gefechten bei Sidi Omar am 20. November 1941 bestand
das Regiment an diesem Abend noch aus 22 einsatzbereiten
Panzern Typ II, 47 Panzern Typ III und 13 Panzern Typ
IV. Am 21. November mußten die Angriffe des Regiments
wegen Munitionsknappheit abgebrochen werden. Mit der
letzten Munition konnten die angreifenden Briten abgeschlagen
werden. Der Bestand sank an diesem Tag auf 22 Panzer
Typ II, 34 Panzer Typ III und 11 Panzer Typ IV. Das
Regiment verbrachte die Nacht nordöstlich von Belhamed.
Am 22. November griff das Regiment bei Abiar el Amar
an und griff das Flugfeld Sidi Rezegh an. Nach heftigen
Gefechten konnte das Flugfeld genommen werden, Umgehungsversuche
des Feindes konnten von der 3./Flak-Regiment 18 vereitelt
werden. Die Stärke des Regiments sank auf 18 Panzer
Typ II, 32 Panzer Typ III und 7 Panzer Typ IV. Am 23.
November gegen Abend litt das Regiment wieder unter
Nachschubproblemen, der Treibstoff ging aus. Trotzdem
konnten zahlreiche gegnerische Panzer bis in die Nacht
vernichtet werden. Der Bestand sank auf 18 Panzer Typ
II, 26 Panzer Typ III und 7 Panzer Typ IV.
Die Panzerregimenter deckten nun den Rückzug der
Panzergruppe Afrika. Danach bezog das Regiment Verteidigungsstellungen
bei El Agheila. Bei Beginn der neuen Offensive war das
Regiment nicht wesentlich verstärkt worden, es
bestand aus 7 Panzern Typ II, 16 Panzern Typ III, 3
Panzern Typ IV und 2 Panzerbefehlswagen. Am dritten
Tag der Offensive stieß das Regiment auf die britische
2nd Armoured Brigade. Im Laufe des Gefechtes wurden
23 Panzer, acht Geschütze und zwei Pak vernichtet.
Nach weiterer Verstärkung, vor allem durch die
Zuführung der 3. und 7. Kompanie, hatte das Regiment
am 25. Mai 1942 vor Beginn der Offensive auf Tobruk
einen Bestand aus 29 Panzern Typ II, 107 Panzern Typ
III kurz und 15 Panzern Typ III lang, 19 Panzern Typ
IV und 4 Panzerbefehlswagen. Nach der Einnahme von Tobruk
stieß das Regiment weiter bis nach Ägypten
vor. Am 31. August 1942 kam es bei El Alamein zur letzten
deutschen Offensive. Zu deren Beginn hatte das Panzerregiment
5 noch 14 Panzer Typ II, 50 Panzer Typ III kurz, 39
Panzer Typ IIl lang, 7 Panzer Typ IV kurz und 14 Panzer
Typ IV lang. Der Durchbruch durch die britische Front
mißlang, das DAK wurde in die Defensive gedrängt.
Am 24. Oktober 1942 begannen die Briten ihre erste Gegenoffensive.
Am Vorabend waren beim Panzerregiment 5 noch 18 Panzer
Typ II, 43 Panzer Typ III kurz, 43 Panzer Typ III lang,
6 Panzer Typ IV kurz und 15 Panzer Typ IV lang einsatzbereit.
Nachdem der Durchbruch der Briten verhindert werden
konnte, sank diese Zahl bis zum 2. November auf 9 Panzer
Typ II, 28 Panzer Typ III kurz, 20 Panzer Typ III lang,
4 Panzer Typ IV kurz und 11 Panzer Typ IV lang. Trotzdem
mußte sich das DAK aus Ägypten zurückziehen.
Das Regiment ging bei diesem Rückzug und bei der
Kapitulation der deutschen Streitkräfte in Afrika
am 13. Mai 1943 vollständig verloren. |